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| HISTORIE.FAQ Letzte Aenderungen: 09.06.2010
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| Diese FAQ wird *nicht regelmaessig aktualisiert.*
Auf besonderen Wunsch ein kurzer Ueberblick ueber historische und aktuelle
Mobilfunknetze in Deutschland
Der Autor dieser FAQs ist stolz, in allen deutschen Mobilfunknetzen
(seit dem "A-Netz") selbst telefoniert zu haben :-)
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Vorgeschichte
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1918: Erste Tests der Deutschen Reichsbahn
1926: Erstes mobiles Telefonieren aus dem Zug
Deutsche Reichsbahn 1. Klasse Strecke Hamburg - Berlin
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Das A-Netz
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Das A-Netz war ein rein handvermitteltes Mobilfunknetz.
Ankommende und abgehende Anrufe waren nur ueber eine
Operator-Vermittlung ("Fraeulein vom Amt", "Fernamt") moeglich.
Technische Daten:
Betreiber : Deutsche Bundespost
Start : 1958
Ende : 1977
Teilnehmer : max. 11.000
Frequenzen : um 150 MHz, 317 Sprachkanaele
Flaechendeckung: 1963 rund 80% (West-Deutschland, West-Berlin)
Grundgebuehr : Anfangs 65,- DM/Monat
spaeter 270,- DM/Monat plus 60 DM/Funkverkehrsbereich
(Es gab 136 Funkverkehrsbereiche)
mobiler Verbindungsaufbau:
- ueber manuelle Kanalsuche (Skala, Anzeige)
- Anpiepsen des Operators ("Fraeulein vom Amt").
- Operator stellt Verbindung her
Verbindung vom Festnetz (Deutsche Bundespost) -> Mobil-Teilnehmer
war nur ueber "Hand-Vermittlung Inland" (damals 010) moeglich.
Verbindungspreise:
Festnetzpreise plus "Funkkanalgebuehr"
Ankommende Gespraeche mit "Funkkanalgebuehr"
Kauf / Vertrag / Anmeldung
Geraete gabs beim spezialisierten Funkfachhandel oder
der Deutschen Bundespost, Abt. Fernmeldedienst.
Nach dem Geraeteeinbau musste das Geraet beim "Fernmeldeamt"
der Deutschen Bundespost vorgefuehrt werden, dort wurde der
Einbau abgenommen. Der Postbeamte hat dann ein Modul
(vergleichbar der heutigen SIM-Karte)
in das Geraet gesteckt und die Rufnummer bekannt gegeben.
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Das B-Netz
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Betreiber : Deutsche Bundespost (Telekom)
Start : 1972
Aufnahmesperre : 1986
Betriebsende : 31.12.1994 (tatsaechlich aus am 02.01.1995)
Erstes deutsches Mobilfunknetz mit Roaming!
Roaming mit NL, LUX, A
Erst 16.000 spater ca. 27.000 Teilnehmer
Frequenzen (in Deutschland):
B 148,40-149,14 MHz (uplink / Mobil -> Basis)
B 153,00-153,74 MHz (downlink / Basis -> mobil)
B2 157,60-158,34 MHz (uplink / Mobil -> Basis)
B2 162,20-162,94 MHz (downlink / Basis -> mobil)
Anfangs 39, spaeter 76 Sprechkanaele
150 Funkfeststationen
Grundgebuehr: Anfangs 270 DM/Monat, spaeter 120 DM/Monat
Anwahl Fest -> Mobil
ueber Funkknetzkennzahl (Vorwahl gefolgt von 05),
z.B. im Raum Stuttgart 0711-05-Rufnummer
Der Anrufer musste ungefaehren Aufenthaltsort des Fahrzeugs wissen.
Anwahl Mobil -> Fest
Mobiler Teilnehmer konnte direkt (ohne fremde Hilfe) waehlen,
sofern Funkversorgung vorhanden.
Preis Endgeraete: Um 12.000 - 15.000 DM (Nur Festeinbau)
Verbindungspreise:
Festnetzpreise plus "Funkkanalgebuehr"
Ankommende Gespraeche mit "Funkkanalgebuehr"
Kauf / Vertrag / Anmeldung
Geraete gabs beim spezialisierten Funkfachhandel oder
der Deutschen Bundespost, Abt. Fernmeldedienst.
Nach dem Geraeteeinbau musste das Geraet beim "Fernmeldeamt"
der Deutschen Bundespost zur Pruefung vorgefuehrt werden,
dort wurde der Einbau abgenommen.
Der Postbeamte hat dann ein Modul (vergleichbar der heutigen SIM-Karte)
im Geraet eingesteckt und die Rufnummer bekannt gegeben.
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Das C-Netz
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Erstes vollautomatische Mobilfunk Netz mit "Berechtigungs-Karte"
Anfangs mit Magnetstreifen, spaeter mit Chip, Vorlaeufer der SIM-Karte
analoge Funktechnik
Proprietaerer von SIEMENS entwickelter Mobilfunk Standard "C-450"
war in abgewandelter Form auch in Portugal und Suedafrika in Betrieb
Frequenzen (in Deutschland):
461,30 bis 465,74 MHz Basis zu Mobil (Downlink)
451,30 bis 455,74 MHz mobil zu Basis (Uplink)
Funkkanaele : 18.000 (fuer 600.000 Kunden)
Vorwahl : 0161 (seit 7/2001 komplett abgeschaltet!)
Standard : C-450 (Siemens)
Betriebsstart : 01.09.1985 (Probebetrieb)
Wirkbetrieb : 01.05.1986
Betriebsende : 31.12.2000 (tatsaechlich aus 01.01.2001 00:44h)
Teilnehmer maximal: 812.000 (urspruenglich geplant 150.000)
Teilnehmer Ende : ca. 10.000
Mobilgeraete : 15 Watt
Handgeraete : um 0,5 - 1 Watt
Flaechendeckung : mit Mobilgeraeten (15 Watt) zeitweise fast 100%
Funkfeststationen : 2100 (urspruenglich geplant 170)
Funkvermittlungen : 34 (urspruenglich geplant 2)
Grundgebuehr : Anfangs 120 DM/Monat
zuletzt ab 19 DM/Monat
Minutenpreise : anfangs >2 DM/Minute
zuletzt ab 0,29 DM/Minute
Kauf / Vertrag / Anmeldung
Geraete gabs beim spezialisierten Funkfachhandel
oder der Deutschen Bundespost Telekom, spaeter T-Mobil.
Eine "Einzel-Abnahme" war nicht mehr erforderlich.
Schriftlicher Antrag genuegte.
Ein Vertrieb ueber Service-Provider war im C-Netz zwar vorgesehen,
wurde aber nie realisiert.
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Die D-Netze (GSM900)
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Standard: (E)GSM900
| Uplink (mobil - Basis) : 888 - 915 MHz
| Downlink (Basis - Mobil) : 933 - 960 MHz
Probebetrieb : seit Juli 1991
de facto Start : Sommer/Herbst 1992
Von 1991 bis 2005/2006 mit folgenden Frequenzen
Uplink (mobil - Basis) : 890 - 915 MHz
Downlink (Basis - Mobil) : 935 - 960 MHz
Start mit zwei Lizenzen:
- Deutsche Telekom Mobilnet (DeTeMobil) "D1 Telekom" spaeter "T-D1"
heute "T-Mobile Deutschland" siehe T-MOBILE.FAQ
- Mannesmann Mobilfunk ("D2")
Erster privater Netz-Anbieter Mannesmann Mobilfunk "D2-Privat", heute
Vodafone. Siehe VODAFONE.FAQ
Lizenzen fuer D1/D2 wurden 1999 um 1800 MHz Frequenzen erweitert.
Geplante Kapazitaet: urspruenglich "4 Mio pro Netz" fuer 8 Watt Geraete
Kundenzahl: (Sep 2008) rund 36 Mio (T-Mobile D1) bzw. 35 Mio (Vodafone D2)
Tendenz schwach steigend
Mobilgeraete: max 8 Watt (heute selten)
Handgeraete : max 2 Watt (meist um 1 Watt)
Inzwischen mehrfache Erweiterung:
- massive Verdichtung von Funkzellen
- Versuchsweise durch andere Codierung ("Half Rate" 16 statt 8 Zeitschlitze
pro Funkkanal, bei schlechter Sprachqualitaet, teilweise aufgegeben)
- Erweiterung fuer D-Netze im GSM1800 Bereich
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Die E-Netze (GSM 1800)
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Frequenz: 1800 MHz
Uplink (mobil - Basis) : 1710 - 1785 MHz
Downlink (Basis - mobil) : 1805 - 1880 MHz
Standard: GSM1800 (vorher PCN oder DCS genannt)
GSM1800 ist eine Weiterentwicklung des GSM900.
Mobilgeraete : max 1 Watt (kaum im Angebot)
Handgeraete : max 1 Watt (oft darunter)
Erster Netzbetreiber auf 1800 MHz "E-Plus" startete Sommer 1994
Kundenzahl (September 2008) knapp 16 Mio Teilnehmer, Tendenz leicht steigend.
(Details siehe EPLUS.FAQ)
Zum 1. Oktober 1998 startete VIAG-Interkom (sog. "E2-Netz")
Seit 1.1.2002 durch Inhaberwechsel als o2 Germany aktiv.
Kundenzahl (September 2008) knapp 12 Mio Teilnehmer, Tendenz leicht steigend.
(Details siehe O2NETZ.FAQ)
1999 wurden die verbleibenden 1800 MHz Frequenzen teilweise an
T-Mobile (D1) und Mannesmann (D2) versteigert.
Seit Anfang 2006 koennen E-Plus und o2 auch E-GSM 900 Frequenzen nutzen.
Um das Netz besser auszulasten liess E-Plus auch "virtuelle Netzbetreiber"
auf sein Funknetz. Die ersten beiden virtuellen Netze waren "QUAM" (--> QUAM.FAQ)
und Mobilcom-Multimedia. (--> MOBILCOM.FAQ)
Seit ca. 2007 funkt vistream (Tochter von Dr. Materna) im E-Plus-Netz
hat aber eine eigene (angemietete) Vorwahl und eigene Vermittlungstechnik.
vistream vermarktet ueber diverse Markenanbieter. (siehe PROVIDER.FAQ)
Seit 2008 kam der virtuelle Anbieter ring/Callax hinzu.
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Weitere GSM-Netze GSM 1900 / GSM 850
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Da die Frequenzbereiche 900 und 1800 MHz in den USA nicht verfuegbar waren,
wurde dort der GSM-Standard zuerst auf 1900 MHz angesiedelt und spaeter
auf 850 MHz erweitert. Aufgrund der amerikanischen Besonderheiten
gilt dort ein anderer Rufnummernplan.
Kunden von GSM 900 oder GSM 1800 Netzen koennen ihre SIM-Karte
in ein GSM 1900 oder GSM 850/1900 Telefon einlegen und sind dann (passende
Roaming-Vertraege vorausgesetzt) auch in den USA zu erreichen und koennen
selbst abgehend telefonieren.
In den USA werden noch zahlreiche Mobilfunknetze mit anderer Technik auf
800-900 MHz betrieben (AMPS, CDMA).
Als erster baute der Netzbetreiber AT&T ein GSM 850 Netz auf,
um seine bisher mit analoger AMPS-Technik genutzten Frequenzen mit moderner
GSM-Technik weiter verwenden zu koennen.
GSM 850 (USA):
Uplink : 824 bis 850 MHz
Downlink : 869 bis 895 MHz
Kanalnummern: 128 bis 251
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GSM-Netze GSM 400
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In Osteuropa und Skandinavien sind analoge Mobilfunknetze
auf Basis des NMT-Standards (450 MHz) recht populaer.
Es wurden GSM-Netze auf 450 MHz diskutiert, aber nie verwirklicht.
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Die "dritte" Generation: UMTS / IMT 2000 (3G)
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Da GSM 900 und GSM 1800 weltweit nicht ueberall moeglich sind und die
Bandbreite fuer Datenuebertragung bei Standard-GSM auf ca. 9600-14000 bps
pro Sprechkanal begrenzt ist, und ein grosser Bedarf nach breitbandigen
mobilen Multi-Media Anwendungen erwartet wird, wurde ein neuer
Quasi-Weltstandard "UMTS/IMT-2000" ab ca. 2002-2005 eingefuehrt.
In Deutschland liegen die Sende/Empfangsfrequenzen zwischen 1,9 bis 2,1 GHz
(1900-1980, 2010-2025, 2110-2170 MHz siehe CEPT-ERC "Dec(99)HH")
Verwendete Technik: TD-W-CDMA (Kombination aus Zeitschlitzverfahren
TDMA und Breitband Codedivision Multiple Access W-CDMA) fuer variable
Bandbreiten von bis 2 MB/sec, vom Kunden waehrend der Verbindung
anforderbar.
6 Bewerber hatten bei der teuersten Versteigerung der deutschen Geschichte
fuer insgesamt 99 Mrd. DM (50 Mrd EUR) je eine Lizenz zum Betrieb eines
3G-Netzes erhalten:
* Marabu-Group3G ("Quam") (Sonera FIN, Telefonica E) [Vorwahl 0150]
* T-Mobil(e D) "T-D1" (100% Deutsche Telekom D) [Vorwahl 0151]
* Mannesmann-Mobilfunk (heute Vodafone D2) [Vorwahl 0152]
* Auditorium (EPlus/KPN-Mobile) [Vorwahl 0155]
* Mobilcom Multimedia (Mobilcom D, France Telecom F) [Vorwahl 0156]
* VIAG Interkom (heute o2 Germany) [Vorwahl 0159]
Im Sommer/Herbst 2002 zeichneten sich erste Veraenderungen ab:
Viele Firmen bekamen neue Namen, neue Anteilseigener oder hatten mit
Schwierigkeiten zu kaempfen.
Nicht alle Lizenznehmer erlebten den UMTS-Start, zwei gaben
bereits Ende 2002 auf.
Am 26.7.2002 gaben die spanische Telefonica und die finnische Sonera bekannt,
dass der Betrieb eines GMS/GPRS-Netzes (virtuelles Netz) unter dem Namen
"Quam" in Deutschland eingestellt wird.
Vorhandende Kunden konnten bis dahin mit Quam ueber das EPlus-Netz bis zum
15.11.2002 24.00h telefonieren, danach wurde komplett abgeschaltet. T-Mobile
machte den verbliebenen ca. 70.000 Quam-Kunden ein Umsteige-Angebot.
Durch die Abschaltung gingen *alle* von Quam vergebene Rufnummern (01505...)
verloren, da Quam nicht mehr an der Rufnummernportierung teilnahm, und
nach einer Totalabschaltung kein Referenznetz mehr bestand, das wurde vom
Landgericht Muenchen so als rechtmaessig bestaetigt.
Die UMTS-Lizenz wird auch 2004 noch von der opco-ms (vormals Quam GmbH,
vormals Group3G Deutschland) verwaltet. Quam/opco hat bekannt gegeben,
dass sie gegen eine Verpflichtung zur Rueckgabe klagen wollen. (-->QUAM.FAQ)
Am 29.11.2002 hoben EPlus und Mobilcom das Roaming-Abkommen fuer das
"Mobilcom-Multimedia" (Vorwahl 0156-6) auf. Das Verbindungsnetz, fuer das
SIM-Karten nur an Mobilcom Mitarbeiter ausgegeben worden waren, wurde
am 2.12.2002 stillgelegt, die Vorwahl im April 2003 abgeschaltet.
Mobilcom stellte alle UMTS-Aktivitaeten ein, die France Telecom uebernahm
nach spektakulaeren Verhandlungen die Restschulden. (--> MOBILCOM.FAQ)
Somit sind bei UMTS nur noch 4 Netzbetreiber/Lizenzinhaber aktiv.
Zeitweise tauchten immer wieder Ueberlegungen/Spekulationen auf, die
(Mutter)Gesellschaften von o2 (vormals VIAG) und E-Plus zu fusionieren.
Sie wurden aber bislang (Maerz 2005) nicht realisiert.
UMTS-Netzstart:
Erster Versuchsbetrieb bei D1 mit 1000 Testern ab Juni/Juli 2003
Versuchsbetrieb bei D2 seit Sommer 2003
Bis Jahresende 2003 messten 25% der Bevoelkerung erreicht werden.
Der offizieller Netzstart wurde auf 2004 verschoben.
Regelbetrieb T-Mobile (D1) seit Januar 2004
Regelbetrieb Vodafone DE (D2) seit Februar 2004
Regelbetrieb E-Plus seit Sommer 2004
Regelbetrieb o2 seit Sommer 2004
Im Fruehjahr starteten T-Mobile und Vodafone die UMTS-Vermarktung
Vodafone stellte im Mai '04 das erste Videotelefonie faehige Endgeraet vor.
Zu Weihnachten 2004 verstaerkte Vodafone seine Marktaktivitaeten fuer UMTS.
E-Plus setzte auf sein Konzept von hochliegenden Basisstationen (UHS)
um durch wenige Stationen maximale Reichweite und Abdeckung zu erzielen.
o2 setzt von vorneherein auf einen dichten Ausbau bestimmter Regionen und
das UMTS-Roaming mit T-Mobile.
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Die "vierte" Generation: LTE (4G)
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UMTS kann durch die Erweiterung mit HSPA (=HSDPA und HSUPA) auf
etwa 50-100 MB/s erweitert werden.
Im 2008 wurden erste Versuche mit LTE (Long Term Evolution) vorgestellt.
(Modulationsart OFDMA, Antennentechnik: MIMO)
Mit dieser Technik wurden Geschwindigkeiten auf dem Funkweg von 150 MB/s
realisiert.
Der Unterschied zwischen 3G und 4G besteht auf den ersten Blick
in der hoeheren moeglichen Geschwindigkeit (Bandbreite).
Erste Tests laufen seit 2008, mit einem Regelbetrieb kann etwa um
2011-2013 gerechnet werden. Die notwendigen Frequenzen wurden in .de im
Fruehjahr 2010 versteigert. Dabei wurden ca. 4,3 Mrd. Euro erzielt.
Ersteigert wurden Frequenzen bei
800 MHz ("Digitale Dividende"), ehemalige analoge TV-Frequenzen
Ersteigert durch
- Telekom Mobilfunk (T-Mobile D1)
- Vodafone D2
- Telefonica o2 (o2-de)
Verwendete Technik: LTE
1800 MHz
Ersteigert durch:
- Telekom Mobilfunk (T-Mobile D1)
- Vodafone D2
- MVV (E-Plus-Gruppe)
- Telefonica o2 (o2-de)
Verwendete Technik: GSM1800
2000 MHz
Ersteigert durch:
- Telekom Mobilfunk (T-Mobile D1)
- Vodafone D2
- MVV (E-Plus-Gruppe)
- Telefonica o2 (o2-de)
Verwendete Technik: WCDMA2000 (UMTS)
2600 MHz
Ersteigert durch:
- Telekom Mobilfunk (T-Mobile D1)
- Vodafone D2
- MVV (E-Plus-Gruppe)
- Telefonica o2 (o2-de)
Verwendete Technik: LTE
Langfristig wird UMTS auch auf 900 MHz ausgerollt werden,
LTE auch auf 2000/2100 MHz und spaeter auch 900/1800 MHz
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Alle Angaben _ohne Gewaehr_, alle Preise inkl. Mehrwertsteuer
Hinweise: Diese Informationen finden sich u.a.
aktuell im Internet unter folgenden URL-Adressen:
http://www.gajek.de (Spiegelseite http://www.hrgajek.de)
http://mobilfaq.in-ulm.de (Direkt zum Online-Lesen :-)
Mobilfunk-FAQ-Sammlung (c) 1996-2011 Henning Gajek.
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