Henning Gajeks Mobilfunk-FAQs
  
| MNP.FAQ Letzte Aenderungen: 21.09.2008
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Diese FAQ beschaeftigt sich mit der mobilen Rufnummernportierung
(Mobile Number Portability = MNP), die seit dem 01.11.2002 in allen
deutschen Mobilfunknetzen moeglich ist.

Vorher galt:

Ein Mobilfunknetz war frueher eindeutig an seinen Vorwahlen zu erkennen:

T-Mobile (D1): 0151, 0160, 0170, 0171, 0175
Vodafone (D2): 0152, 0162, 0172, 0173, 0174
E-Plus       : 0157, 0163, 0177, 0178
o2 (VIAG)    : 0176, 0179 (0159)
vistream     : 01570
ring/Callax  : 01575 (seit 2008)

Die Netze Quam (0150) und Mobilcom-Multimedia (0156) wurden *komplett*
abgeschaltet. Portierungen ehemaliger Quam oder Mobilcom-Rufnummern
zu D1, D2, E-Plus oder o2 waren nicht moeglich!


Seit dem 01.11.2002 gilt:

Eine Mobilfunkrufnummer beginnt mit 015, 016 oder 017.
In welchem Netz sie endet, kann an der Vorwahl nicht mehr sicher erkannt
werden.

Bei den Rufnummern 016.. gibt es nachfolgende Ausnahmen:

Die Rufnummern-Kreise

0165 - nicht vergeben! (frueher Miniruf (Quix))
0166 - nicht vergeben! (frueher Deutsche Funkruf (TeLMI))
0167 - nicht vergeben! (frueher Buendelfunk ("Dolphin"))

0164, 0168, 0169 --> e*message (Funkruf Cityruf/Skyper) in Betrieb!
(Details in PAGER.FAQ)

Die Nummernkreise (0164, 0168, 0169) sind von der Rufnummernportierung
*nicht* betroffen, d.h. Portierungen sind *nicht* moeglich.


Mobile Number Portability (MNP)
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Seit dem 01.11.2002 kann ein Kunde seine deutsche Mobilfunknummer
zu einem anderen deutschen Netzbetreiber/Service-Provider mitnehmen.


Welchen Sinn hat das?
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Wer auf seine Nummer angewiesen ist
(z.B. Handwerker, Firmen, Geschaeftsleute, Privatkunden
mit "schoener"/"bekannter" Rufnummer auf Autos, Briefpapieren etc.) 
kann jetzt das Netz und/oder den Service-Provider wechseln, wenn man mit
seiner Netzversorgung, der Service-Qualitaet oder den Tarifen unzufrieden ist.

Vor einem Wechsel muessen aber die jeweiligen Vertragslaufzeiten und
Kuendigungsfristen eingehalten werden.


Ich will von meinem Service-Provider/Netzbetreiber weg?
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1.) Vertrag fristgerecht beim alten Anbieter kuendigen
    bei der Kuendigung auf die geplante Rufnummernportierung hinweisen.
    Auf einer Kuendigungsbestaetigung bestehen.

2.) Mit der Kuendigungsbestaetigung des alten Anbieters einen neuen Vertrag
    beim neuen Anbieter abschliessen und Rufnummernportierung beantragen.
    Dazu alle Angaben machen, wie alte Rufnummer, alte SIM-Kartennummer
    (speziell bei Portierung von Provider X zu Y im gleichen Netz oder zum
    Netzbetreiber)!

    Dazu Unterlagen vorlegen, aus denen zweifelsfrei hervorgeht, dass einem
    die bisherige Nummer wirklich gehoert.
    (Die Kundendaten auf altem Vertrag/Neuantrag muessen 150% identisch sein!)
    Falls Sie als "Steffan Muelller" in der
    Maijer Str. 25A (hier bewusst mit Tippfehler) gelistet sind,
    muss das genauso auf dem neuen Vertrag notiert werden, sonst koennte
    die Portierung abgelehnt werden.

3.) Rufnummernportierung kann fruehestens 123 Tage (4 Monate) vor Ende des
    alten Vertrages und spaetestens 31 Tage nach Abschaltung beantragt werden.
    (Fuer die Wahrung der Frist ist das Datum des Eingangs bei den
    beteiligten Netzen/Providern massgeblich, es empfiehlt sich
    aber dringend *rechtzeitig* den Antrag zu stellen.
    (Postlaufzeit, interne Bearbeitungszeiten von 5-10 Tagen beachten)

Vorsicht!

    Eine Rufnummernportierung kann von der abgebenden
    Firma aus verschiedenen Gruenden verweigert werden, z.B.
    - Nummer gehoert jemand anders (Kundendaten passen nicht)
    - Interne Umorganisation, die dem Kunden verschwiegen wurde
    - Alte Vertrags-Laufzeit ist noch nicht erfuellt (24 Monate?)
    - Alte Rechnungen wurden nicht bezahlt (uebel bei Streitigkeiten
    wegen (un)korrekten Abrechnungen)
    etc.

   Die Kunden-Daten muessen 150% uebereinstimmen!
   Beliebte Fehlerursachen:
   hier Firmenkunde - dort Privatkunde,
   weitere Vornamen des Kunden
   fehlerhafte Schreibweisen,
   Schreibweise von Strassennamen! (Muellerstrasse? Mueller Str.? Muellerstr.?)

Bekannte Probleme bei diversen Service-Providern:

| Drillisch-Kunden wurden vor einiger Zeit "intern"
| auf den Service-Provider Alphatel umgestellt.
| Portierungsanfragen konnten so "abgelehnt" werden, weil die Rufnummer
| bei Drillisch nicht mehr "gefunden" wurde.

| Portierung fruehzeitig beantragen (Fristen beachten!)
| Einige Service-Provider nutzen die Fristen extrem aus und verzoegern die
| Umschreibung ganz bewusst, um Rufnummern nicht hergeben zu muessen.

 
Klappt die Umschaltung reibungslos?

In der Regel schon. Es kann aber passieren, dass die zu portierende Rufnummer
einige Stunden bis Tage nicht erreichbar ist ("Rufnummer nicht vergeben")
Alle wichtigen Kontakte *vorher* informieren!

Was kostet der Wechsel?
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Abgabe kostet in der Regel:
  Von D1 weg    : 24,95 EUR
  Von D2 weg    : 24,95 EUR
  Von E-Plus weg: 24,95 EUR
  Von o2 weg    : 22,50 EUR
  von vistream  : 24,95 EUR

Die Bundesnetzagentur (vormals Regulierungsbehoerde) hat den Hoechstbetrag
auf 29,95 EUR festgelegt.
(vorher wollte der Service-Provider Drillisch/Alphatel 116,00 EUR (!))

Diesen Betrag bekommt der *abgebende* Anbieter!

Aufnahme kostet in der Regel:
zu D1 hin     :  0,00 EUR
zu D2 hin     :  0,00 EUR
zu E-Plus hin :  0,00 EUR
zu o2 hin     :  0,00 EUR
zu vistream   :  0,00 EUR
zu ring       z.Zt. nicht moeglich.

Hinweise:

Einige Service-Provider nennen teilweise auch Preise fuer die ankommende
Portierung (Aufnahme), berechnen diese aber zeitweise nicht.
(z.B. Mobilcom (Mobilcom, Cellway), Simyo)

Beim Wechsel innerhalb von T-Mobile-D1
(von Provider zum Netzbetreiber)
kann u.U. die SIM-Karten-Nummer der bisherigen SIM-Karte abgefragt werden.


Wie rufe ich portierte Rufnummern an?
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Anruf ganz normal wie nicht portierte Rufnummern:

Einfach die Mobilnummer wie gewohnt und immer mit Vorwahl anrufen!
Der Anruf wird dann (hoffentlich) zum richtigen Ziel durchgeschaltet.


Was kostet das Anrufen portierter Rufnummern?
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Beim Anruf einer portierten Rufnummer wird der Tarif des eigenen Netzes
zum *erreichten* Netz berechnet, jedoch nicht zum "erwarteten" Preis der
Vorwahl. (Falls Sie einen Tarif haben, wo ein einheitlicher Preis
zu allen Mobilfunknetzen gilt, sind Sie auf der sicheren Seite.)

Wie erfahre ich, in welchem Netz der Teilnehmer wirklich ist?

   Da ein Anrufer nicht mehr weiss, wohin der angewaehlte Teilnehmer
   gehoert wurden Infosysteme eingerichtet, um das abzufragen.

  T-Mobile (D1)
  --------
   a) Im D1-Netz die 4387 anrufen (kostenlos)
   Das System fordert zur Eingabe und Bestaetigung der
   Zielrufnummer auf und nennt dann das wirkliche ZielNetz,
   jedoch *nicht* die aktuellen Minutenpreise (--> Tariftabelle des
   eigenen Netzes/Anbieters  nachschlagen)

   b) Alternativ eine SMS mit der Rufnummer an die 4387 schicken.
   Es wird der Preis fuer eine SMS berechnet (19 Cent)

   c) Im WAP-Portal von T-Mobile (T-Zones) nachschauen.
       T-Zones --> Hilfe-Einstellungen --> Kundenservice
        --> Netzzugehoerigkeit --> Nummer eingeben --> OK
   Dabei entstehen Kosten fuer die WAP Verbindung.


  Vodafone (D2)
  --------
   Im D2-Netz die 12313 anrufen (kostenlos)
   Das System fordert zur Eingabe der
   Zielrufnummer auf und nennt das wirkliche ZielNetz,
   aber nicht die Kosten (--> Tariftabelle)


  E-Plus (E) und Discount-Anbieter im E-Plus-Netz
  ----------
   Im E-Netz die Kurzwahl 10667 (10MNP) anrufen (kostenlos)
   Das System fordert zur Eingabe der Zielrufnummer auf und nennt das
   wirkliche Ziel-Netz, aber nicht die Kosten (--> Tariftabelle)


  o2 (vormals VIAG Interkom)
  --
   Eine SMS mit dem Text "NETZ 01..." (statt 01... die Zielrufnummer)
   an die Nummer INFO (4636) schicken.
   Als Antwort kommt eine SMS mit der gewuenschten Information
   die "ohne Gewaehr" gegeben wird und in Einzelfaellen falsch sein kann!
   Diese SMS ist kostenfrei.

  vistream (virtuelles Netz im Funknetz von E-Plus)
  --------
   keine spezielle vistream Rufnummer bekannt.
   Im Zweifelsfall die 0177-10667 probieren (kostenpflichtig!)

  ring/callax (virtuelles Netz im Funknetz von E-Plus)
  -----------
   keine Rufnummer bekannt.
   Im Zweifelsfall 0177-10667 probieren (ggfs. kostenpflichtig!)   


  Im T-Festnetz:
  --------------

   Die Rufnummer 01805-001133 anrufen (12 Ct/Min.)
   Ein interaktives System (z.T. auch ein Operator (Mensch) geben Auskunft.

   Im Internet
   -----------

   Es sind derzeit keine zuverlaessigen Links bekannt,
   vermutlich haben die Anbieter "Angst", dass die Daten
   "kommerziell" ausgewertet werden koennten.


Welche Portierungen sind moeglich?
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Portierung von Laufzeitvertrag zu Laufzeitvertrag

- im gleichen Netz A von Provider X zu Provider Y      
- im gleichen Netz A von Provider X zum Netzbetreiber A
- im gleichen Netz A vom Netzbetreiber A zum Provider X

- von einem Netz A bei Provider X zu anderem Netz B bei Provider Y
- von einem Netz A bei Provider X zu anderem Netz B beim Netzbetreiber B
- von einem Netz A bei Netzbetreiber A zu anderem Netz B beim Netzbetreiber B
- von einem Netz A bei Netzbetreiber A zu anderem Netz B bei Provider X

- bei gleichem Provider X von Netz A zu Netz B (Abwicklung kompliziert)

Portierung von Prepaid zu Laufzeitvertrag?
  Ist moeglich, wie oben.

  Besonderheiten bei Prepaid:
  
  Kunde muss ausreichend Guthaben auf der Karte zu Bezahlung der Portierung
  haben (22,50-24,95 EUR). Kunde muss auf Restguthaben schriftlich
  verzichten oder rechtzeitig abtelefonieren.
  Einige Service-Provider bieten auch an, die Portierungskosten per Bank-
  lastschrift vom Girokonto einzuziehen. (z.B. Mobilcom). Das Kartenguthaben
  kann dann schon nahe oder gleich 0 sein.
  u.U. ist eine Verzichtserklaerung auf uebrig bleibendes Restguthaben beim
  abgebenden Netzbetreiber/Provider erhaeltlich.

Portierung von Vertrag zu Prepaid?:
  zu den Netzbetreibern
  D1    : zu Xtra moeglich (Neue Xtra-Karte kaufen, auf Portierung hinweisen)
  D2    : zu CallYa moeglich (Neue CallYa-Karte kaufen, auf Portierung hinweisen)
  E-Plus: zu Simyo meglich (seit 13.11.2007)
        : zu Blau in Vorbereitung
        : zu Free&Easy  *nicht* moeglich.
  o2    : zu Loop *nicht* moeglich

  Details sonst wie oben
  zu Service-Providern: anfragen

Portierung von Prepaid zu Prepaid?:
  Original-Netzbetreiber
  D1    : ja. (siehe oben)
  D2    : ja. (siehe oben)
| E-Plus: nur Simyo (geplant Blau)
  o2    : derzeit nein
  Service-Provider: Anfragen

  Kosten fuer Portierung muss in der Regel auf altem Prepaid-Konto vorhanden
  sein!

  Details sonst wie oben

  Hinweis: Neuer Prepaid-Anbieter verlangt u.U. eine Einschaltgebuehr,
  welche auf die portierte Karte eingezahlt werden muss.

Portierung einer Rufnummer aus Netz A auf einen bereits existierenden
Vertrag im Netz B unter Wegfall der bereits im Netz B verwendeten
Rufnummer?

 T-Mobile D1: Nicht moeglich.
 Vodafone D2: Nicht moeglich
 E-Plus     : Ja auch auf laufenden Vertrag, alte Rufnummer entfaellt sofort!
              nicht moeglich bei Simyo, hier muss neue Karte betellt werden!
 o2         : Ja auch auf laufenden Vertrag, alte Rufnummer entfaellt sofort!

Portierung einer Rufnummer aus Netz A bei Provider X auf
einen bereits existierenden Vertrag im Netz A oder B bei Provider X oder Y
unter Wegfall der dort bereits vorhandenen / verwendeten
Rufnummer?

 T-Mobile D1: Nicht moeglich.
 Vodafone D2: Nicht moeglich
 E-Plus     : Ja auch auf laufenden Vertrag, alte Rufnummer entfaellt sofort!
              nicht moeglich bei Simyo, hier muss neue Karte betellt werden!
 o2         : Ja auch auf laufenden Vertrag, alte Rufnummer entfaellt sofort!


Was ist mit der Mailbox?
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Ein T-Mobile (D1) Teilnehmer der in ein anderes Netz wechselt, behaelt
auch seine Mailbox-Rufnummer "Vorwahl-13-Rufnummer" (z.B. 0171-13-.......)

Besonderheit: Vodafone-D2-Kunden nehmen *nur* die Vorwahl-55-Rufnummer
als Mailboxnummer mit. (Jedoch *nicht* Vorwahl-50-Rufnummer !)

Ein E-Plus Teilnehmer der zu einem anderen Netz wechselt, behaelt
die Mailbox-Rufnummer "Vorwahl-99-Rufnummer" (z.B. 0177-99-.......)

Ein o2-Teilnehmer, der zu einem anderen Netzwechselt, behaelt
die Mailbox-Rufnummer "Vorwahl-33-Rufnummer" (z.B. 0179-33-.......)

Gleiches gilt fuer die virtuellen Netze von vistream (Vorwahl-99-Nummer)
und ring/callax.

Wichtig:
Alle *Inhalte* der alten Mailbox werden geloescht!
Der Kunde bekommt vom seinem neuen Netzbetreiber eine *neue* Mailbox (mit
den Funktionen des neuen Netzes) und muss diese komplett neu einrichten:
Ansagen, Benachrichtigung etc.
und hat dabei u.U. auch andere Funktionen oder Bedienweisen!


Wie frage ich meine eigene Mailbox ab?
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Unabhaengig von der eigenen Vorwahl (Herkunft der Nummer) gelten in
Heimat Netz immer die netzinternen Kurzwahlen:

Im D1-Netz      : 3311 
Im D2-Netz      : 5500
Im E-Plus-Netz  : 9911
Im o2-Netz      : 333
Im vistream-Netz: 9911

Diese Kurzwahlen funktionieren teilweise auch im Ausland.


Rufnummernportierung - Was laeuft da ab?
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T-Systems betreibt fuer D1, D2, E-Plus und o2 eine
"zentrale MasterRoutingDatenBank" (zMRDB), wo alle portierten
mobilen Kunden eingetragen sind.
Jeden Morgen (zwischen 0.00 und 06.00h ziehen sich die Netzbetreiber eine
aktuelle Kopie dieser Datenbank.

Anrufe aus dem Mobilfunk werden anhand der Routingdaten zugestellt,
die Netze sind unteinander entsprechend zusammengeschaltet.

Anrufe aus fremden Netzen (spziell aus dem Ausland) landen u.U. erst beim
uerspruenglichen Rufnummern-Anbieter, dieser schaltet dann weiter.


Wer zahlt was?
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Im Mobilfunk zahlt der Anrufende zahlt den Tarif seines Netzes zum
*erreichten* Netz.
Der Angerufene zahlt innerhalb seines eigenen Netzes nichts (wenn er
keine kostenpflichtige Umleitung gelegt hat). Ist der Angerufene in
einem auslaendischen Netz ("Roaming") zahlt er die ueblichen Tarife.

Das Weiterleiten der Gespraeche ins richtige Zielnetz rechnen die Netze
untereinander ab, genauso das Betreiben der zentralen Datenbank.


Klappt das alles sofort?
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Rein technisch gesehen, laeuft es erstaunlich problemlos ab.
Die Wartezeiten betragen in der Regel nur noch wenige Stunden.

Anfangs "versuch(t)en" einige als "problematisch" bekannte Anbieter (oft
Service-Provider), ihre Kunden am "Verlassen" ihres Netzes/Angebotes
zu hindern.

Im Stoerungsfalle koennte es merkwuerdige Ansagen oder Fehlverbindungen geben.
Der portierte Anschluss koennte fuer wenige Stunden (zwischen 0.00-06.00h
am Umschalttag) aber auch fuer laengere Zeit (bis 10 Tage) nicht erreichbar
sein. In Einzelfaellen koennten Nummern "verloren" gehen.

Netzbasierte Sonderdienste (e-mail-Adressen, e-mail <-> SMS, Modemzugang SMS,
Kundenzugang auf der Homepage) sind entweder nicht sofort, nicht mehr oder
nur eingeschraenkt verfuegbar.

SMS-Nachrichten kommen nicht mehr zuverlaessig an (speziell bei Versand
ueber guenstige Internet-Anbieter via WWW)

SMS-Alarmierungen der T-Net-Box funktionieren derzeit nur bei Original
T-D1-Rufnummern mit Original-T-D1-Vorwahlen.

Die Kunden werden per SMS auf der alten Karte ueber die Umschaltung
informiert. Danach neue Karte einlegen und Geraet einschalten.

Unbedingt wichtige Gespraechspartner vorher auf die Portierung
und damit verbundene Probleme (Erreichbarkeit) hinweisen und ggfs. eine
Ersatz-Telefonnummer bekannt geben.

Wenn eine Portierung fehlschlaegt, teilen einige Anbieter ihrem
Neukunden eine (vorlaeufige) eigene Rufnummer zu.
Bei erfolgreicher Wiederholung der Anfrage verschwindet diese neue
Rufnummer wieder und wird durch die "portierte" Rufnummer ersetzt.

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Alle Angaben _ohne Gewaehr_, alle Preise inkl. Mehrwertsteuer

Zusammengestellt von Henning Gajek

Hinweise: Diese Informationen finden sich u.a.
aktuell im Internet unter folgenden URL-Adressen:

http://www.gajek.de (Spiegelseite http://www.hrgajek.de
http://mobilfaq.in-ulm.de (Direkt zum Online-Lesen :-) 

Mobilfunk-FAQ-Sammlung (c) 1996-2007 Henning Gajek.
Alle Rechte vorbehalten.

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erlaubt, alles andere insbesondere Veroeffentlichung in anderen
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Kontakt  : Henning Gajek
e-mail   : mobilfaq@gajek.de

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Ende MNP.FAQ

 
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Thu Sep 2 03:00:02 CEST 2010
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