Henning Gajeks Mobilfunk-FAQs
  
| PAGER.FAQ Letzte Aenderungen: 24.01.2017
| Aktuelle Aenderungen mit | markiert.

Diese Paging FAQ soll
- einen groben Ueberblick geben,
  welche Funkrufdienste ("Pager") es in Deutschland (noch) gibt

Hinweise:

 Historische Preise sind in DM angegeben.
 Umrechung mit dem amtlichen Kurs 1,95583 DM = 1 EUR

 In IRIDPAGE.FAQ (siehe historische FAQs) wird detaillierter beschrieben,
 wie ein Iridium-Satelliten-Pager Empfaenger einzurichten und was
 dabei sonst noch zu beachten ist.


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Allgemeines
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Funkruf (englisch "Paging") bedeutet, dass Nachrichten ueber ein Funknetz
an kleine Empfaenger (Piepser, Pager) ausgestrahlt werden. Die Empfaenger
koennen (in Deutschland) keine Quittung zuruecksenden, d.h. der/die Rufer(in)
weiss solange nicht, ob Ruf angekommen ist, bis der/die Gerufene reagiert.

Die Funknetze der terrestrischen Funkrufdienste sind *NICHT* "flaechendeckend"
verfuegbar und werden es nie sein.

Bevor man sich einen Funkrufempfaenger zulegt, empfiehlt es sich, die 
Funkversorgung mit einem Leihgeraet vorher unbedingt auszuprobieren oder 
mit dem Verkaeufer ein Rueckgaberecht vereinbaren!

| Vorsicht beim Ankauf von Pagern stillgelegter Netze wie Quix oder TeLMI
| Diese Empfaenger sind ohne komplexen Umbau *nicht* mehr verwendbar!
|
| Vorsicht beim Ankauf von Pagern des eingestellten "SCALL" Dienstes. Diese
| Empfaenger sind groesstenteils auch mit e*Cityruf nicht mehr nutzbar.
|
| Vorsicht beim Ankauf von Pagern des eingestellten "SKYPER" Dienstes. 
| Diese  Empfaenger sind vielleicht noch stark eingeschraenkt mit Cityruf (Vertrag notwendig) 
|  nutzbar, 
| die Skyper Nachrichtendienste wurden zum 31.12.2013 komplett eingestellt!

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Technisches: POCSAG, FLEX, ERMES
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POCSAG ist ein relativ altes, aber bewaehrtes Uebertragungsprotokoll fuer
Funkrufdienste und wird weltweit von verschiedenen Betreibern eingesetzt.
Je nach Netz werden dabei Uebertragungs-Geschwindigkeiten zwischen 512,
1200 und 2400 bps verwendet. In Deutschland sind nur noch POCSAG-Netze
in Betrieb.
siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Pocsag

FLEX (R) ist ein proprietaeres Protokoll von Motorola (R), das aufgrund
einer hoeheren Datenrate (4800-7200 bps) eine bessere Ausnutzung der
Frequenzen erlaubt. Es wird in Deutschland nicht mehr verwendet.
siehe http://en.wikipedia.org/wiki/FLEX_(protocol)

ERMES war ein europaeischer Funkrufstandard, der bei 169 MHz genormt wurde.
Aus Bedenken vor massiven Stoerungen des Kabel-TV-Empfangs wurden die
169 MHz-Frequenzen in Deutschland nur regional und mit starken Auflagen
und nur fuer kurze Zeit testweise freigegeben.
Das machte ERMES fuer die urspruenglichen Lizenzinhaber Deutsche Telekom,
Miniruf (Quix) und DFR (TeLMI) voellig unattraktiv, sie gaben Ihre ERMES
Lizenzen alle wieder zurueck.

Der Vorteil von ERMES waere die europaweite Kompatibilitaet und der
einfache Anbieterwechsel gewesen. Inzwischen wurden alle ERMES Netze abgeschaltet.



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Funkruf: Wer zahlt was?
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Es gibt zwei Tarifmodelle:

1)  Eine feste Grundgebuehr fuer die Teilnahme am Funkrufdienst
    und dafuer sehr niedrige bis zu null Kosten fuer den einzelnen Ruf.

2)  Keine Grundgebuehr und dafuer sehr hohe Rufpreise. (Caller Party Pays = CPP)


1) mit Grundgebuehr

Fuer professionelle oder regelmaessige Anwender sind
regelmaessige Grundgebuehren bei niedrigen oder "Null" Rufpreisen
interessant.


2) ohne Grundgebuehr

Privatpersonen und Gelegenheitsanwender schaetz(t)en Funkrufdienste
ohne Grundgebuehr und nahmen teilweise einen hoeherem Rufpreis oder
einen hoeheren Aufwand zur Rufabsendung in Kauf.

Fachbegriff CPP = Caller Party pays = Der Anrufer zahlt (zuviel)...:-)
Allerdings sind die Rufpreise dann so hoch, dass Handys interessanter sind.

Die Anbieter hingegen bevorzugen Angebote mit regelmaessiger Grundgebuehr, 
um ihre laufenden Kosten sicherer decken zu koennen.

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Die Anbieter:
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Seit dem 30.3.2001 ist ein Anbieter weltweit
(Signal via Satellit direkt zum Endkunden) aktiv: Iridium.
Hinweis: Iridium Pager-Vertraege werden kaum noch angeboten.

In Deutschland gibts seit dem 02.01.2002 nur noch *einen einzigen*
Anbieter von terrestrischem Funkruf: e*message

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e*message 
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 Betreibt 
  - e*Cityruf (bisher Cityruf)

 Das CPP-Angebot "Scall" wurde komplett eingestellt!
 (Hinweis: Es gibt ein neues Angebot "S-Call", das mit dem alten Scall bis auf die verwendeten
 Vorwahlen NICHTS zu tun hat und nur eine "schnellere" Alarmierung von [e]Cityruf erlauben soll)

 Der Dienst Skyper (aktuelle Nachrichten und Funkruf) wurde zum 31.12.2013 eingestellt.

 Das Berliner Unternehmen e*message wurde von ehemaligen Gesellschaftern
 und Geschaeftsfuehrern der nicht mehr existierenden Buendelfunk-Gesellschaft
 Dolphin-Telecom Deutschland gemeinsam mit dem Verwaltungsratvorsitzenden der
 Swissphone AG (Schweiz) gegruendet.
 e*message hatte Anfang 2000 von der Deutschen Telekom Mobilnet (T-Mobil)
 die Funkruf-Tochter "Qbic" (Q business Information Counter GmbH)
 uebernommen, zum 1.4.2000 wurde auch das Paging-Angebot der franzoesischen
 France-Telecom gekauft und wird dort weiterbetrieben.

 Seit Neu-Erteilung einer eigenen Funkruf-Lizenz an e*message durch
 die Regulierungsbehoerde (RegTP) im Juli 2001 betreibt die e*message
 sein Netz in Eigenregie. Dazu wurde zunaechst das vorhandene Telekom-Netz
 uebernommen und sukzessive durch eigene Technik (Zufuehrung zu den
 terrestrischen Sendestationen via Satelliten-Verbindung) ergaenzt oder
 ersetzt.
 Uebernahme, Umbau und Verlagerung der Telekom Sende- und Vermittlungstechnik
 wurde 2002 abgeschlossen.
 Bei der Neuauschreibung/Verlaengerung der Funkruflizenzen im Jahre 2012
 war e*message nach meiner Kenntnis der einzige Bewerber und erhielt die Lizenz erneut.

 Der Dienst "Cityruf" laeuft als e*cityruf weiter.

 Der Dienst "Skyper" wurde offiziell zum 31.12.2013 eingestellt. Aufgrund technischer
 Probleme waren Skyper Empfaenger schon vorher je nach Region nur noch eingeschraenkt
 oder gar nicht mehr nutzbar. (Empfaenger konnten sich nicht mehr einbuchen, Nachrichten-
 Inhalte wurden ebenfalls eingestellt)

 Der *Dienst* SCALL (eScall) wurde von e*message im Fruehjahr 2002 eingestellt.
 (Eingebuchte Scall Empfaenger waren bis November 2009 teilweise noch per
 D1-SMS erreichbar, diese Funktion wurde inzwischen komplett abgeschaltet.)

 Vorhandene Endgeraete fuer den Dienst Skyper koenn(t)en je nach Region noch fuer den
 Dienst Cityruf (monatliche Gebuehren, Vertrag notwendig) verwendet werden.
 Es empfiehlt sich jedoch, fuer den Dienst Cityruf unbedingt einen speziellen 
 Cityrufempfaenger zu verwenden, da die spezielle Skyper Sendertechnik wohl nicht mehr 
 gewartet wird.

 Vorhandene Endgeraete fuer den Dienst Scall koenn(t)en u.U. auf das Angebot
 "e*Cityruf" umgestellt werden, falls ihre ID-Nummer (auf dem Geraete-
 Etikett) mit einer "1" beginnt").
 Wer einen neuen Cityruf-Laufzeit-Vertrag abschliesst, bekommt ein
 passendes Endgeraet zum guenstigen Sonderpreis dazu.
 (Bei 24 Monaten Laufzeit kann der Empfaenger damit kostenlos sein.)

 Seit Mitte 2009 wird die Scall-Vorwahl 01681 fuer den neuen Dienst S-Call
 verwendet, einem (theoretisch) schnelleren Zugang fuer Cityruf.
 Die alten Scall-Rufnummern koennten also heute zu neuen Empfaengern fuehren!
                                                                       
 Die Verbindungspreise fuer Funkrufe aus dem Festnetz der Telekom haben sich
 bislang nicht geaendert, aber das muss nicht ewig so bleiben.
 
 Kontakt:

  e*Message GmbH
  Wireless Information Services
  Schoenhauser Allee 10-11
  10119 Berlin
  Telefon: (030) 4171-0
  Telefax: (030) 4171-2999
  Email: info@emessage.de
  URL: http://www.emessage.de oder http://www.emessage-europe.de

Kundenhotline Cityruf
Telefon   030-4171-17


WWW: http://www.emessage.de / www.funkruf.de --> www.emessage.de
     http://www.cityruf.de / www.ecityruf.de --> www.emessage.de


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Iridium Satellite
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Die in Amerika ansaessige Iridium Satellite LLC betreibt ein weltweit
*flaechendeckendes* Mobiltelefon- und Pager-Netz mit dem Namen "Iridium"

Der Vertrieb erfolgt ueber international aktive Service-Provider und
spezialisierte lokale Anbieter (zeitweise trat e*message unter dem Begriff
ecityruf-global (= Iridium Pager) im Markt auf.)

Informationen unter
http://www.iridium.com
http://www.saveiridium.com


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Funkrufdienste mit Grundgebuehr
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*eCityruf* (e*message)
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monatliche/jaehrliche Grundgebuehren
Abhaengig von verwendeten Technik (NurTon, Regional, National)

Alle eCityrufempfaenger haben:

  eMail-Adresse (nummer@cityruf.de, Nachricht im Betreff)
  Rufaussendung ueber Internet (z.Zt. kostenlos) per WWW-Formular
  unter www.cityruf.de

  optional: 
  Rufaussendung per SMS-Nachricht nur im Telekom Mobilfunk (D1-Netz)
  an Cityruf moeglich
  dazu SMS an: 0168-Nummer oder +49168-Nummer mit maximal 80 Zeichen!
  Hinweis: Nicht moeglich, wenn eigener D1-Vertrag fuer Mehrwertdienste 
  ("Drittanbieter") gesperrt ist.

Weitere Hinweise:

 Benachrichtigung von Cityruf/Skyper durch T-Net-Box (Festnetz)
 oder T-D1-Mobilbox (Mobilfunk) nicht mehr moeglich!

 D1-SMS-Nachrichten an Cityruf/Skyper derzeit noch verfuegbar!
 (Gateway wurde am 1.9.2005 von e*message uebernommen.)

 Kunden anderer Mobilfunknetzbetreiber muessten die SMS
 via e-mail-Gateway an "1234567*cityruf.de" versenden
 (wobei 1234567 eine Beispiel-Cityrufnummer ist) 
 (siehe weiter unten)

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 e*Cityruf Ton national
--
 
 NurTon Empfang mit zwei Rufnummern bundesweit
 Alarmierung per Telefon (0164...) 0,12 EUR / Anruf (Netz Telekom)

 Abonnementpreise:
  Jahres-Abo: 98,77 EUR (10 fuer 12)
  Monatlich :  9,88 EUR

 2 weitere Rufnummern (maximal 4)
  Jahres-Abo: 9,28 EUR 
  monatlich : 0,93 EUR
 
 Bundesweite Erreichbarkeit ohne Umbuchen

 Nachteil: Bedeutung der Tonrufe muss vorher verabredet werden!

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 e*Cityruf Display regional
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 Numerik oder Textempfang (je nach Geraet) in einer Rufzone
 Alarm per Telefon (0168...) (Takt 20/30 Sek. a 6 Cent)

 Abonnementpreise:
  Jahres-Abo: 148,75 EUR (10 fuer 12)
  monatlich :  14,88 EUR

 1x Displayrufnummer (0168...) fuer Ziffern / Text (je nach Geraet)
 2x NurTonrufnummern (0164...) gegen Aufpreis 0,93 EUR/Monat oder 9,80 EUR/Jahr

 Erreichbarkeit in einem von 16 Regiobereichen
 Umbuchen durch "Follow-me" jederzeit moeglich (16 Rufzonen)

 

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 e*Cityruf Display national
--

 Numerik oder Textempfang (je nach Geraet) bundesweit
 Alarm per Telefon (0168...) (Takt 20/30 Sek. a 6 Cent)

 Abonnementpreise:
  Jahres-Abo: 210,63 EUR (10 fuer 12)
  monatlich :  21,06 EUR

 1x Displayrufnummer (0168...) fuer Ziffern / Text (je nach Geraet)
 2x NurTonrufnummern (0164...) Aufpreis 0,93 EUR/Monat oder 9,80 EUR/Jahr
 bundesweit erreichbar

 Pro Cityrufempfaenger koennen bis zu 4 Tonrufnummern geordert werden.


Weitere Optionen:

Sammelruf: Alle Nachrichten fuer eine Nummer werden nacheinander
           an bis zu 20 Empfaenger uebermittelt.
 Aufpreis wahlweise jaehrlich (10 fuer 12) / monatlich
   Jaehrlich: 18,56 EUR/Jahr  pro weiterer Empfaenger
   monatlich:  1,86 EUR/Monat pro weiterer Empfaenger
Nachteil: alle Empfaenger empfangen die gleichen Nachrichten, keine Trennung.

Gruppenruf (ab 5 Empfaenger)
Jeder Empfaenger hat eine eigene Adresse plus eine Gruppenruf-Adresse
Aufpreis wahlweise jaehrlich (10 fuer 12) / monatlich
Gruppenruf Ton national/Display regional
 Jaehrlich: 30,35 EUR/Jahr  pro weiterer Empfaenger
 monatlich:  3,03 EUR/Monat pro weiterer Empfaenger

Gruppenruf Display national
Aufpreis wahlweise jaehrlich (10 fuer 12) / monatlich
 Jaehrlich: 61,17 EUR/Jahr  pro weiterer Empfaenger
 monatlich:  6,12 EUR/Monat pro weiterer Empfaenger

Cityruf: Uebertragung der eigenen Rufnummer

Wer einen displayfaehigen Cityruf (Ziffern/Text) unter der Rufnummer
0164-Nummer anruft, kann die Rufnummer des eigenen Anschlusses
aussenden, wenn diese vom Telefonnetz uebertragen wird.

Rufpreise
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Die Rufpreise gelten von einen Festnetzanschluss im Netz der Deutschen Telekom. 
Bei alternativen Anbietern koennen andere Preise gelten, sofern Cityruf erreichbar ist.

Rufpreise sind tageszeitabhaengig, Rufe ab 6 Cent moeglich.
(Takt 20/30 = Hauptzeit 20/20 Sek. Nebenzeit 30/30 Sek. a 6 Cent

Anwahl unter 0164-.... NurTon/feste Rufnummer (Takt 20/30 Sek.)
             0168-.... Numerik/Text (mit "TipSend"-Geber) (Takt 20/30 Sek.)


Zugang per Modem: 01691 (Nummer ist wirklich so kurz!)
                  Beliebige Terminalsoftware VT 100 moeglich.
                  016911 ISDN X.75 
                  Takt 20/30 Sek. 
Zugang per Operator (Mensch) unter 016951 (Nummer ist so kurz!)
                  Takt 5 Sek. (durchgehend)

Hinweis: Cityruf Voicebox wurde eingestellt.
| 01641-Cityrufnummer --> Gleiche Funktion wie 0168-Cityrufnummer



Cityruf Konfiguration

Anwahl unter    01640-Cityrufnummer (PIN bildet sich aus den vier
                                      unterstrichenen Ziffern der Geraete ID
                                      und sollte sofort geaendert werden!
Umbuchen der Rufzone bei e*Cityruf regional unter 01640-Cityrufnummer:
Nach Ansage Geheimzahl (PIN) eingeben. (01640 kostet "T"-Takt 20/30 Sek.)

Die regionalen Rufzonen:
10 Hamburg-Flensburg
11 Bremen-Emden
12 Rostock-Neubrandenburg
13 Bielefeld-Osnabrueck
14 Hannover-Kassel
15 Berlin-Cottbus
16 Duesseldorf-Dortmund
17 Koeln-Bonn
18 Frankfurt-Giessen
19 Erfurt-Dresden
20 Mannheim-Saarbruecken
21 Nuernberg-Wuerzburg
22 Stuttgart-Karlsruhe
23 Freiburg-Kempten
24 Muenchen-Augsburg
25 Regensburg-Passau

(siehe auch http://www.ecityruf.de)

Uebertragung je nach Empfaenger:
NurTon  (= ein Piepston: Bedeutung vorher verabreden)
Numerik (maximal 15 Ziffern)
Text    (Alphanumerik = maximal 80 Zeichen (Buchstaben/Ziffern/Leerzeichen)

Rufpreise von 6 bis 12 Cent (Anruf aus Telekom Festnetz)

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Cityruf Sprachmailbox
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Die Cityruf-Sprachmailbox (01640...) wurde zum 1.3.2002 abgeschaltet.
(Kurzzeitig war hier der Cityruf-Operator (Mensch) erreichbar.)

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Cityruf per SMS erreichbar
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Cityruf ist auch per SMS-Nachricht aber nur aus dem Telekom D1-Netz! erreichbar,
wenn am Handy Premium-SMS nicht gesperrt sind.
Andere Handy-Netze zu Cityruf nur umstaendlich via Internet/e-mail.

D1-SMS an: "0168-Nummer" oder "0164-Nummer" schicken (+4916... geht auch)
Wichtig! Maximal 80 Zeichen, laengere Nachrichten gehen verloren!


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EuroMessage
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EuroMessage ist ein erweiterter Cityruf-Dienst, der auch Empfang
im europaeischen Ausland ermoeglicht. Wird von e*message nicht
aktiv vermarktet, da stark erklaerungsbeduerftig.

Neustart des Dienstes seit 2002 in D, F, NL, CH, I.
Das Funkruf-Netz in Italien (TIM "Teledrin") wurde am 31.12.2005 abgeschaltet.

Fuer monatlich 40 Euro oder etwa 400 Euro im Jahr (Abo "10 fuer 12", Display)
oder 35 Euro monatlich oder 350 Euro im Jahr (Abo "10 fuer 12", Nur-Ton) kann
ein euromessagefaehiger Cityruf-Empfaenger auf den Empfang der "EuroMessage"-
Netze in D, NL, CH, F erweitert werden.

Hinweise:

Es koennen nicht alle Cityruf-Empfaenger fuer Euro-Message verwendet werden
(Es haengt von der Geraete ID ab!)

Eine euromessagefaehige ID muss lauten: 142 - 0......-..-.
(Einschraenkung ID: 142-00..... funktioniert nicht in der Schweiz!)
Eine ID beginnend mit 141 kann evtl. in eine "142"er-ID umgeschrieben werden,
wenn die RIC passt. e*Message fragen.

Genaue Details und Flaechenabdeckung gibt es nur auf Anfrage.

Anwahl Euromessage als normaler Cityruf ohne Mehrkosten
(Anwahl, Operator, Internet, e-mail, SMS)

Infos bei e*message unter Service-Telefon 030-4171-17


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Iridium Paging
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(siehe auch IRIDPAGE.FAQ)

Paging wird von Iridium seit dem 30.3.2001 wieder angeboten.
Das Satelliten-Netz ist voll in Betrieb.

- Man kann numerische (Ziffern) und alphanumerische Nachrichten (Zeichen)
  empfangen.
- Es werden maximal 5 Nachrichten alle 10 Minuten empfangen
  sonst gibt es keine Beschraenkung pro Tag oder Monat.
- Die Nachrichten koennen ueber ein Eingabeformular auf
  der Iridium Webseite (http://messaging.iridium.com)
  ueber die E-Mail Adresse im Format Pagernummer@msg.iridium.com
  (wobei nur der Mailbody uebertragen wird, der nicht groesser als 160
  (bisher 120) Zeichen sein darf, keine Umlaute oder Sonderzeichen!)
  und ueber die Pagernummer (hier nur 20 Zeichen numerisch) verschickt
  oder ueber eine Sprachmailbox Nachrichten aufgesprochen werden.

- Die Nachrichten werden im Netz fortlaufend durchnumeriert, so dass man
  sofort sehen kann, wenn eine Nachricht nicht angekommen ist.
  (Der Pager alarmiert bei vermissten Nachrichten und gibt Nummer an)
- Wie frueher bei Quix gibt es auch hier eine "Resend-Funktion",
  ueber die man sich die entgangenen Nachrichten ein weiteres Mal
  zuschicken lassen kann. (Anruf der Pager-Mailbox unter +8816...)
- Der Pager muss zum Betrieb registriert werden.
- Zu einer Zeit sind pro Pager max. 3 MDAs (Message Delivery Aera) moeglich
- Die MDAs entsprechen meistens den Laendervorwahlen, z.B. DE = 49.
  wobei die Abgrenzung der Ausstrahlung nicht so genau zu sein scheint.
  Trotz Eintragung auf z.B. 42/43/44 ist Empfang in Holland (31) und
  Deutschland (49) moeglich.
- Es gibt drei verschiedene Arten von MDAs Land/Maritime/Aeronautical.

  Kaufpreis Empfaenger: 180 EUR ("refurbished") - 500 EUR (neu)
  Monatliche Grundgebuehren:
  Stand-Alone Paging: ca. 45-50 EUR/Monat (schwankt je nach Anbieter)
  Follow-Me-Paging (in Verbindung mit Iridium-Mobiltelefon): ca. 60 EUR

  Iridium-Paging-Rufpreise:
- via e-mail oder Internet: nur Kosten fuer Internetzugang
- Vom terrestrischen Telefon: Verbindungspreis zu +8816 oder +8817
  (zum Beispiel in Deutschland mit 01090 (BT-Ignite) 2,31 EUR/Minute)
  
  Weitere Informationen
  http://www.iridium.com
  http://www.saveiridium.com

  (siehe auch IRIDPAGE.FAQ)

| Aktuell (2015) gibt es kaum noch Anbieter, die Irdium-Paging anbieten.

  
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*Funkrufdienste ohne Grundgebuehr*
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CPP = Call Party pays (Anrufer zahlt "zuviel")

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Scall
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Dienst wurde im Fruehjahr 2002 eingestellt.
| Seit Mitte 2009 werden die Vorwahlen fuer einen neuen Dienst S-Call
| verwendet. Alte Scall Empfaenger sind NICHT mehr erreichbar!
| Vorhandene Geraete waren bis November 2009 per D1-SMS erreichbar,
| sofern sich das Geraet noch in der zuletzt gewaehlten Rufzone befand.

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*Infofix* (vergriffen)
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Der Infofix war ein NurTon-Alarm Empfaenger mit bundesweiter Rufzone
(einmaliger Kaufpreis, keine monatliche Grundgebuehr), der von der
Deutschen Telekom AG fuer die Alarmierung der T-Net-Box (Anrufbeantworter
im Festnetz angeboten wurde.
Die T-Net-Box unterstuetzt diese Moeglichkeit *NICHT* mehr.

Ein Infofix ist unter 0164+Infofixnummer aus dem "normalen" Telefonnetz
fuer nur 1 Einheit (0,06 EUR) zu erreichen. Vorher muss klar sein, was
dieses Tonsignal bedeutet. (Rueckruf zu Hause?)

InfoFix konnte auch zur Alarmierung von der D1-Mobilbox (T-Mobile)
genutzt werden. Verbindung D1-Mobilbox -> Pager wurde abgeschaltet.
Infofix ist inzwischen ausverkauft.

Sein wesentlicher Nachteil waren die relativ teuren Spezialbatterien
die alle 1-2 Monate getauscht werden mussten.


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Skyper
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wurde zum 31.12.2013 eingestellt.

Ein e*Skyper-Empfaenger (Modelle Skyper 1/ Skyper 2) koennte (derzeit noch)
je nach Region *ohne Grundgebuehr* betrieben werden.

In einigen Regionen (z.B. Mannheim, Darmstadt, Heidelberg) sind Skyper Empfaenger
aufgrund einer umfangreichen Netzstoerung (Ausfall von Komponenten) nicht mehr nutzbar,
sie empfangen kein Signal.

| Im ehemaligen Nachrichtenprogramm sind moeglicherweise "Katastrophenmeldungen" zu empfangen.
| Dabei handelt es sich offenbar um Testsendungen fuer einen neuen (geplanten) Dienst von e*message, 
| die dort ausgestrahlten Inhalte sind nicht unbedingt korrekt oder aktuell!


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Sonderzeichen bei Cityruf [und Skyper]
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Fuer die Uebermittlung von Sonderzeichen ueber den Tonwahlzugang (0168...)
wurde fuer eCityruf Empfaenger folgendes definiert:
 
Sonderzeichen (numerisch + alphanumerisch):
      *1   U    [Uhrzeit]
      *2   _    [Space]
      *3   -    [Minuszeichen]
      *4   (    [Klammer auf]
      *5   )    [Klammer zu]
  
 Sonderzeichen (nur alphanumerische Empfaenger)
      *6   EUR  [EUR Symbol] 
      *7   %    [Prozent]
      *8   .    [Punkt]
      *9   +    [Pluszeichen]
      *0   /    [Schraegstrich] z.T. auch Space

Hinweis: Nach # darf nur mit 1x "*" geloescht werden,
         nach der naechsten Ziffer wieder mit "**"

Hinweis: Die Sonderzeichen *1 - *5 funktionieren auch bei Skyper (01693) 
Der Skyper Computer sagt sogar "U Leerzeichen Minus Klammer auf/zu" an :-)

=========
Pager vom Mobiltelefon anrufen?
=========

Vorsicht bei Pager-Anrufen vom Mobiltelefon.
Ein Anruf kann bei unguenstigem Vertrag leicht 2-3 EUR und mehr kosten! :-(
Vom Mobiltelefon zum Pager gelten immer Zeittarife, d.h. Warteschleifen fuer
Operatorgespraeche koennen sehr teuer werden!!

Besonders *teuer*:
eCityruf-Operator (016951-..)
eSkyper-Operator  (016953-..) - soweit noch erreichbar

===
Wie zuverlaessig sind Pager ?
===

Das ist der prinzipielle Nachteil *aller* heute bekannten Funkrufdienste:
Man weiss nie, ob ein Ruf ankommt, bis der/die Gerufene sich meldet.
In "versorgten" (!) Gebieten kann die "Indoor"-Versorgung (in Gebaeuden)
besser als bei Mobiltelefonen sein, da Funkruf bei 465/466 MHz
und GSM bei 900 MHz oder 1800 MHz senden.
Iridium sendet bei 1.600 MHz und funktioniert teilweise auch indoor.

Siehe auch weiter unten bei "Verlorene Nachrichten"


--
Kann die Sprachmailbox des Mobiltelefons auf Funkruf alarmieren?
--

T-Mobile (D1):

| T-Mobile hat seine Mobilbox im September 2008 geaendert.
| Eine Alarmierung ist NICHT mehr moeglich!

Vodafone (D2):

Bei Vodafone (D2) (Standardmailbox) ist eine externe Alarmierung
moeglich, aber teuer. Es wird der Preis fuer einen Anruf
zu Cityruf im gewaehlten Vodafone-Tarif berechnet.

Um die Alarmierung zu nutzen, muss im Menue 2-5 ("Nachrichtenmanager",
nicht 2-4 "Benachrichtigungen") im Untermenue 1 ein zusaetzlicher
Mailboxzugang eingerichtet werden.
Als Rufnummer tragen Sie Ihre Cityrufnummer, beginnend mit 0164 ein!

Nun muessen Benachrichtigungsanrufe zum zusaetzlichen Mailboxzugang
eingeschaltet werden und die Benachrichtigungszeit festeglegt werden.

Geht eine Nachricht auf der Vodafone-Mailbox ein, wird der Cityruf
mit der Nachricht "0172551234567" (falls Ihre Rufnummer 0172 1234567 waere)
solange alle 30 Minuten benachrichtigt, bis Sie die Mailbox abrufen.


E-Plus:

Bei E-Plus ist keine Alarmierung auf Cityruf moeglich.
Grund: Im Mailbox-Menue 3-2-3 koennte man eine fremde Rufnummer alarmieren
der Anruf kommt aber a) ohne Rufnummernuebertragung und b) signalisiert
nach dem Verbindungsaufbau einen Hinweiston fuer Anrufbeantworter und
aehnliche Systeme.
Somit kann an den Cityruf keine Nachricht uebermittelt werden.

o2:

Bei o2-Germany (frueher VIAG interkom) ist keine externe Alarmierung moeglich.
Die "Ausweichrufnummer" (Menue 9-7) akzeptiert die Vorwahl 0164 nicht :-(


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Funkruf per Modem?
---

e*message ist mit geeigneter Software per Modem erreichbar,
was eine interessante Moeglichkeit zum Uebertragen von Textnachrichten
darstellt, wenn der Absender technisch kundig ist.

(e)Skyper

Skyper bietet (bot?) einen Modemzugang (01692-Nummer), der ueber jedes
Terminalprogramm (Einstellungen: 8N1 ANSI-BBS) erreicht werden kann.
Auch Page Mobil (6.0 oder hoeher) oder dmail Lite und andere Programme
unterstuetzen Skyper.
Der Rufpreis per Modem/Terminalprogramm betraegt einheitlich 0,49 EUR
(Verbindungsdauer fast egal, das System hat eine maximale Verbindungsdauer,
die in jedem Fall ausreichen sollte :-)

Ueber den Skyper-Terminalzugang kann man mit einem Terminalprogramm (z.B.
Windows Terminal, Win-Hyperterm, DOS-Telix, DOS-Telemate etc.) auch
seine Rufzone selbst aendern.
(Die Software Pagemobil oder dmail Pro kann das auch.)


(e)Cityruf

Cityruf bietet einen preiswerten analogen Modemzugang unter 01691.
Man braucht ein x-beliebiges Terminprogramm (VT100, 8N1)
Fuer ISDN steht die Rufnummer 016911 bereit. (X.75)

Tip: Analoge Connect-Geschwindigkeit ggfs. auf 2400 bps begrenzen,
einige Modems reagieren empfindlich.


Iridium

siehe weiter oben. Erreichbar per www-Formular oder e-mail
Ein direkter oeffentlicher Modemzugang existiert nicht.


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Universelle Software
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Folgende Software gibt es (die Auswahl ist *unvollstaendig*)

Mit der Software "dmail Pro" konnten alle diese Dienste
analog oder per ISDN (wo angeboten) angesteuert werden.

Die Seite des Herstellers ist offline.
| Support unter support (at) brilla.de ist weiter erreichbar.

Pagemobil (Version 6.0x oder hoeher)
Die T-Mobil-Version unterstuetzt(e): Scall/Skyper/Cityruf und D1 (analog,ISDN)
Download im Netz nicht mehr zu finden.

Es gibt die historische SMSPROG.FAQ die auch noch Namen enthaelt, das meiste davon ist nicht mehr verfuegbar.


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Funkruf aus dem Internet?
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F: Ich moechte gerne via Internet (e-mail, WWW) eine Message auf
einen Funkrufempfaenger verschicken. Geht das?

A: Ja das geht, u.U. mit Einschraenkungen.
   Nachrichten koennen in der Anzahl begrenzt sein.

F: Wie zuverlaessig sind die Internet Zugaenge ?
 
A: Je nach Betreiber sind die Gateways nicht immer zuverlaessig.
   Die Dauer zwischen Einlieferung und Aussendung eines Funkrufs
   kann schwanken.
|  Fuer wichtige Nachrichten wird die Seite www.cityruf.de empfohlen!

  Wichtig: Bei numerischen Empfaengern darf Nachricht nur Ziffern (0..9)
          oder "Sonderzeichen" *1 bis *5 enthalten!
          (Sonderzeichen siehe weiter unten.)
          Falls das nicht beachtet wird, wird Nachricht u.U. nicht
          ausgeliefert.

Cityruf: per e-mail:  @ cityruf . de - Nachricht im Betreff.
         Beispiel: 1234567 @ cityruf.de 
         per WWW : http://www.cityruf.de
         Mengenbegrenzung: Garantiert werden im
         Tarif Display national  30 pro Tag
         Tarif Display regional 200 pro Tag
         die tatsaechlich sendbaren Mengen koennten groesser sein.
         Kosten: Ausser Internetzugangskosten keine.

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 Funkruf per WAP?
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 Joachim Fahrner hat ein Cityruf / Skyper Gateway programmiert.

 Fuer WAP-Broswer           : http://wap.funkruf.net
 Fuer PDAs/Nicht-WAP-Browser: http://pda.funkruf.net

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 Alarm auf Pager, wenn e-mail eintrifft?
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 e-message bot das komplexe Produkt e*notice an (eingestellt)

 Da der Pager per email erreichbar ist, kann ueber Filterregeln eine
 Alarmierung realisiert werden.
 (z.B. an 1234567 (at) cityruf punkt de)



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Pendler zwischen Zonen
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F: Ich wohne zwischen zwei Ballungsgebieten (Rufzonen) und pendele haeufig.
   Was tun?


A: Cityruf
   a) Cityruf-Regional
   Die Rufzonen koennen durch Anwahl des Konfigurationszugangs
   01640+Rufnummer umgestellt werden.
   b) Cityruf national
   Die Rufzone ist dann *bundesweit*


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Verlorene Nachrichten
=====

Ist ein Empfaenger im Funkloch oder der falschen Rufzone eingebucht,
oder "ausgeschaltet" (Batterie leer), koennen Nachrichten verloren gehen.

Was tun?

*e*Message*

Verlorene Nachrichten sind verloren und koennen nicht nachgeliefert werden.
Eine Speicherung aller verschickten Rufe wurde bislang nicht realisiert.

Teure Abhilfe fuer Spezialisten: Anmeldung eines zweiten Cityruf-Empfaengers
(zusaetzliches Abo) Wenn beide Empfaenger dieselbe "Rufklasse" (z.B. Numerik,
Alphanumerik) haben, kann auf beide Empfaenger die Funktion "Sammelruf"
geschaltet werden. Bei Sammelruf werden Funkrufe nacheinander an bis zu 20
Empfaenger gesendet. Ein Empfaenger zu Hause in versorgtem Gebiet lassen,
er empfaengt (hoffentlich) alle Nachrichten.
Mehrkosten: 1,53 EUR (Monat) oder 15,34 EUR (Jahresvertrag 10 fuer 12)
pro weiteres Geraet, zusaetzlich zu den normalem Cityruf-Tarifen fuer den
"Haupt"-Empfaenger.


*Iridium*

Verlorene Nachrichten werden vom Pager automatisch erkannt,
da alle Nachrichten von Iridium intern fortlaufend numeriert werden.
Durch Anruf der Pager-Sprachmailbox (eigene Nummer oder +8816-629-90000)
koennen fehlende Nachrichten anhand der Nachrichtennummer neu geschickt
werden. Kosten: Anruf zur Iridium Sprachmailbox.

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Wie kann ich von der Telefonzelle einen Pager erreichen?
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  Aus Telekom/T-Com-Telefonzellen ist der Zugang zu den Pagerdiensten
  (Vorwahl 016...) generell gesperrt! :-(

Workaround: Der Pagerbesitzer sollte eine "normale" Festnetznummer permanent 
auf seinen Pager umleiten und diese Nummer nur der "Zielgruppe" bekannt geben.

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Wie kann ich einen Pager preisguenstig erreichen?
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Anrufe zu Pagern sind viel zu teuer. (speziell vom Mobiltelefon)

Der Pagerbesitzer sollte eine "normale" Festnetznummer permanent 
auf seinen Pager umleiten und diese Nummer nur der "Zielgruppe" bekannt geben.

*Mit CallBack*

 Einige Callback's schalten fuer guenstige Preise zu
 - Skyper  (49-1693... oder 49-16953...)
 - Cityruf (49-164..., 49-168... oder 49-16951...)

Die Anwahl von Cityruf lohnt sich mit CallThrough oder Callback oft nicht
(Ausnahme: Bei Anwahl vom Mobiltelefon)


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Ehemalige Funkrufdienste? - Netze sind abgeschaltet und abgebaut!
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Da immer wieder danach gefragt wird:

- Die Netze "Eurosignal","Omniport","Quix" und "TeLMI"
  sind seit vielen Jahren *ausgeschaltet* und demontiert!

- Der Dienst "Scall" wurde von e*message komplett eingestellt!
| Vorhandene Empfaenger sind NICHT mehr erreichbar!

- Vorhandene Empfaenger
    fuer Eurosignal oder Omniport: Nicht mehr nutzbar!
    fuer Scall : Koennten evtl. auf Cityruf umgestellt werden (Hotline fragen)
    fuer TeLMI oder Quix: Koennten durch Quarztausch 
    und Nachabgleich auf e*message umgeruestet werden. (siehe Umruestung)

- Vorhandene Empfaenger sind meist nur noch als Sammlerobjekt interessant!

- Ueberfluessige Empfaenger muessen als Elektronikschrott entsorgt werden!
  (Lizensierte Funkamateure koennen die Empfaenger fuer Afu-Paging umbauen.
  Nutzung nur durch lizensierte Funkamateure - nicht fuer gewerbliche Zwecke)

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*Eurosignal*
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Der aelteste Funkrufdienst "EuroSignal" (Betreiber war Deutsche Telekom)
der unterhalb des UKW-Radiobandes mit seinem typischen "Tiiiduedelduedelii"
zu hoeren war, wurde am 31.3.1998 vollkommen ausgeschaltet.

Eurosignal war unter den Sonder-Vorwahlen 0509 ("Nord"), 0279 ("Mitte")
und 0709 ("Sued) zu erreichen (je nach Rufzone) und funktionierte auch
in einigen europaeischen Nachbarlaendern sowie (mit versetzten Rufzonen)
in den ersten ICE-Zugen der Deutschen Bahn AG.


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*Omniport*
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Omniport wurde von DeTex (Tochter von Deutsche Telekom und France Telecom)
bis zum 31.12.1997 betrieben. Omniport war ein RDS-Pager, der ueber das
RDS-(Radio Daten) Signal der UKW-Rundfunkprogramme ausgestrahlt wurde.
Trotz des interessanten Konzeptes erreichte Omniport niemals
Flaechendeckung, da das Signal nicht ueber alle vorhandenen UKW-Sender
ausgestrahlt wurde (Streit zwischen Telekom und oeffentlich rechtlichen
Senderbetreibern) und daher regionale Empfangsprobleme auftraten.
Hohe Kaufpreise fuer den unhandlichen Empfaenger und hohe monatliche
Grundgebuehren verhinderten einen messbaren Markterfolg,
die Rufpreise (mit 01805-Rufnummer) waren hingegen sehr moderat.


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* Quix *
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Der Funkrufdienst "Quix" des Anbieters Miniruf in Hannover (Thyssen-Telecom,
VEBA, o.tel.o) startete im Fruehjahr 1996 mit gigantischem Werbeaufwand,
was Quix wohl am bekanntesten von allen (privaten) Funkrufanbietern machte.

Quix richtete sich aehnlich wie bei TeLMI an eine jugendliche Zielgruppe,
fuer die Mobiltelefone aufgrund der Groesse und damaligen Kosten noch nicht
in Frage kamen.

Quix sendete auf 448,475 MHz mit Sendetechnik von Ericsson (POCSCAG) und
hatte die Vorwahl 0165.

Quix erlangte spaeter auch eine ERMES-Lizenz (169 MHz), die aber nie
kommerziell genutzt werden konnte.

Die Quix-Empfanger wurden wie folgt erreicht:
  0165-1-Nummer-1/-2       NurTon1 oder NurTon2
       2                   nicht verwendet
       3-Nummer            Sprachaufzeichnung, Operator sendet Nachricht
                           (nur bei monatlicher Grundgebuehr)
       4-Nummer            Sprachaufzeichnung (Kunde muss Sprachmailbox
                           spaeter gegen Kosten selbst abfragen)
       5-Nummer            Konfiguration, Rufzonen, Nachsenden
       6-Nummer            Live-Operator (sehr teuer)

Grundfehler bei Quix waren die voellig ueberhoehten Rufpreise des Dienstes,
welche den Etat der Jugendlichen viel zu stark belasteten und spaeter in
krassem Gegensatz zu den extremen Preissenkungen bei Mobiltelefonen
standen.

Insbesondere die Rufpreise von Mobiltelefonen zu Quix blieben immer
unerschwinglich hoch und wurden niemals gesenkt.

Wie bei TeLMI wanderten die Kunden vom Funkruf zum "Handy" ab und die
urspruenglichen Betreiber/Inhaber hatten mangels kostendeckender Einnahmen
und Neuorientierung (weg von der Telekommunikation) kein Interesse mehr.

Urspruenglich sollte Quix schon zum Ende 1998 eingestellt werden, aber im
November 1998 wurde die Miniruf GmbH (Hannover) von der Hoermann-Gruppe
uebernommen.

Nach der Uebernahme von Quix hatte die Hoermann-Gruppe zwar gehofft, neben
dem Angebot von DFR/TeLMI auch die Funkrufdienste der T-Mobil erwerben zu
koennen, was eine Kostensenkung durch Zusammenlegung der Netztechnik,
Call-Center etc. bedeutet haette.
Diese Fusion kam aus lizenzrechtlichen Gruenden (Wettbewerb) nie zustande.

Nach 9 Monaten "Ruhe" senkte Miniruf/Quix am 2.8.1999 radikal
seine Zugangs-Tarife, verpasste aber die Chance, diese Preissenkung
auf 24 Pf/Minute auch publikumswirksam bekannt zu geben.

Versuche, mit e-mail-Alarmierung und Internet-Zugang noch Kunden zu
gewinnen, hatten mangels effektiver Werbung wenig Erfolg.
Am 31.12.2000 stellte Miniruf alle Angebote wie Quix-Funkruf und
iQuix e-mail/Messaging komplett ein. Das Netz wurde demontiert,
die Vorwahl 0165 abgeschaltet, die Lizenz zurueck gegeben.


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* TeLMI *
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Der Funkrufdienst "TeLMI" der Deutschen Funkruf (DFR) war im November 1995
mit Riesenaufwand unter Beteiligung von Motorola (Hersteller), SNS-Selectric
(Fachgrosshandel) und der Hoermann-Gruppe (Mittelstand) gestartet.

TeLMI sendete auf der Frequenz 448,425 MHz und verwendete parallel
POCSAG und FLEX Sendetechnik.

Trotz kultiger Werbung wurde TeLMI nie so bekannt wie der Mitbewerber Quix.
Dramatisch sinkende Preise fuer mobile Telefone (Handy) machten Paging
mit seinen hohen Rufpreisen (speziell vom Handy) schnell unattraktiv.

Die urspruenglich an TeLMI-DFR beteiligte Hoermann-Gruppe
(welche Miniruf-Quix *komplett* uebernommen hatte) hatte die sinnvolle Idee,
wenigstens technisch alle Funkrufnetze gemeinsam zu betreiben.
Sie musste jedoch auf Druck der Regulierungsbehoerde vollstaendig aus der
DFR aussteigen.

Neue Anteilseigner wurden die Firma SNS Selectric, sowie DFR-Mitarbeiter.
Die neu strukturierte DFR fuehrte den Dienst TeLMI eigenstaendig fort.
Das Netz wurde stark modernisiert, extrem beschleunigt und war der
Geheimtip bei technisch interessierten Kunden und Anwendern, die extrem
kurze Alarmierungszeiten brauchten. (zwischen 15 und 30 Sekunden, aber auf
jeden Fall unter einer Minute)

Hachdem die Hausbank WestLB zum Jahresbeginn 2001 die Kreditlinien kappte,
versuchte das DFR-Management und sein Team "alleine" weiterzumachen.
Trotz verzweifelter Suche fanden sich aber nicht genuegend zahlungskraeftige
Investoren, um Verluste von rund 7 Millionen DM und jaehrliche Betriebskosten
von 3 Millionen DM zu finanzieren.

Zuerst wurde bei DFR/TeLMI der Operator-Betrieb am 1.11.2001 eingestellt.
Am 3.12.2001 wurden Internet- und SMS-Zugang abgeschaltet.
Am 13.12.2001 fiel unerwartet der Einwahlzugang 0166 komplett aus,
der erst zum 31.12.2001 gekuendigt worden war.
Bis zur Abschaltung war das DFR/TeLMI-Funknetz nur noch unter der Rufnummer
06134-716-4140 per Modem (ISDN/analog) erreichbar.
Das TeLMI-Team ("die 4 Musketiere") ging am 21.12.2001.
Ein Modemzugang wurde im automatischen Betrieb bis zum 02.01.2002 aufrecht
erhalten. Mit der Abschaltung des Satelliten-Links und des Sendernetzes
am 2./3.1.2002 wurde der Wirkbetrieb vollstaendig eingestellt.

DFR-TeLMI verwendete die Vorwahl 0166
0166-1 fuer Sprachoperator (und ISDN-Modem)
0166-5 fuer Sprachoperator beim Chat-Pager
0166-5 fuer Sprachmailbox und Numerik Zugang
0166-9 zum Abhoeren der Sprachmailbox
0166-0 fuer Sonderdienste (persoenlicher Operator und analoges Modem)


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SCALL (e*message)
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Scall war der allererste Funkrufdienst ohne Grundgebuehr in Deutschland
und wurde von der Deutschen Telekom (spaeter DeTeMobil) gestartet.
Das Prinzip CPP (Caller Party pays) war aus Skandinavien uebernommen worden.
Zum Start war Scall relativ erfolgreich, trotz einer massiven Preiserhoehung
kurz nach dem Start (von 0,96 auf 1,44 DM pro Ruf!)

Nach der Uebernahme der Funkrufaktivitaeten der Deutschen Telekom durch die
Firma e*message in Berlin wurde der Dienst Scall wurde im Fruehjahr 2002
eingestellt.
Empfaenger koenn(t)en teilweise auf Cityruf umgestellt werden.
Dann ist aber eine *monatliche Grundgebuehr* zu entrichten.

Betreiber         : e*message (frueher Deutsche Telekom)
Technik           : wie Cityruf, guter Netzausbau (POCSAG)
Kosten Empfaenger : zuletzt 30 - 150 DM 

Uebertragbar: Scall      : Max 15 Ziffern, "-" evtl. auch "U"
              Scall XS   : wie Scall + festcodierte Nachrichten
              Scall XT(S): Max 80 alphanumerische Zeichen (Buchstaben/Zahlen)
Zubehoer    : Sprachmailbox (eingestellt)

Dickes Plus : Steuerung aller Zugaenge war mit Sprache moeglich.
              Steuerung alle Funktionen war ueber Modemzugang moeglich
              Scall-System war vom Nutzer "abschaltbar"
              mit Konfigurationsanruf (01680-... oder Modem 01696-...)
              d.h. Anrufer hoerte danach eine *kostenlose* Ansage :-)

Umbuchen ueber Service-Zugang (01680-... oder Modem 01696-...) war mit
Hilfe der Postleitzahl des Einsatzortes.
Durch geschickte Wahl der Postleitzahl war im Idealfall Reichweite 50-100 km
um eigenen Standort moeglich.

SCALL verwendete die Cityruf-Technik, Scall kostete aber keine Grundgebuehr.

Ehemalige Anwahl und ehemalige Kosten:

Scall (XS,XT(S)) Ziffern: 01681-Nummer  Mo-Fr 9-18 Uhr 1,44 DM/Anruf
                                        sonst          0,96 DM/Anruf

Scall XT(S) Operator : 01699-Nummer     immer:         2,40 DM/Anruf
Scall Voicebox         01681-0-Nummer wurde vorzeitig eingestellt

Scall Konfiguration  : 01680-Nummer   immer 0,60 DM/Anruf
Scall via Modem      : 01696-Nummer   immer 0,96 DM/Anruf

Erreichbarkeit war per SMS-Nachricht (nur fuer D1-Kunden) moeglich.
Dazu musste SMS-Nachricht mit Ziffern/Text an 01681-ScallNummer geschickt
werden. Seit November 2009 nicht mehr erreichbar.

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Was war Scall XS ?
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Beim "Scall XS"-Empfaenger waren einige Ziffern-Meldungen im Empfaenger
"bekannt" und werden auf dem Display als Text angezeigt:

Ziffernfolge  Anzeige im Display    Melodie
  0001        Call Home             Home on the range
  0002        Call Boss             Edelweiss
  0003        Call Office           Die Forelle
  0004        Urgent                Ambulance Sound
  0005        Nice Job              Congratulations
  0006        Happy Birthday        Happy Birthday
  0007        Sweetheart            Love time for us (Schicksalsmelodie)
  0008        Partner 1             Song Song blue
  0009        Partner 2             A time for us
  0000        Partner 3             The sound of silence

Eingabe und Bedienung sonst wie Scall "Standard."

Hinweis: Eine Kombination der XS-Codes mit anderen Nachrichten
         z.B. 0002 089-4711 ("Chef unter 089-4711 anrufen")
         war *nicht* moeglich.

Was war Scall XT / XTS ?

Nachdem alle Mitbewerber auch Textnachrichten uebertragen koennen,
zog der damalige Betreiber Telekom/T-Mobil recht spaet nach.
Beim "Scall XT" oder "XTS"-Empfaenger koennen bis zu 80 Zeichen
(also Buchstaben, Ziffern, bestimmte Sonderzeichen) uebertragen werden.
Zur Eingabe konnte
- ein Modem verwendet
- der Scall-Operator (teuer!) bemueht werden.
- D1 Kunden konnten eine SMS-Nachricht an 01681-Scallnummer schicken.

Wann war Schluss?

Der *grundgebuehrfreie* Dienst Scall wurde im Fruehjahr 2002 eingestellt.
Der "Schleichweg" Scall per D1-SMS wurde im November 2009 abgeschaltet.
Als Alternative wird der Grundgebuehrdienst "Cityruf" oder "Skyper" empfohlen.

============
Anrufbeantworter und Cityruf?
============

Frage: Ich habe einen Anrufbeantworter, der den Eingang eines Gespraechs
an ein anderes Telefon oder Cityrufempfaenger melden kann.

Antwort: Alarmierung auf Cityruf "Numerik" moeglich durch Anwahl von
0164-Cityrufnummer. Dabei wird die CLI-Rufnummer des Anrufers uebermittelt.
(Ggfs. vorher freischalten / lassen)


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Umruestung der alten Scall-/Quix-/TeLMI-Empfaenger -> Cityruf (e*message) ?
===

Alte TeLMI oder Quix-Empfaenger koennen (theoretisch) auf das Netze von
Cityruf (e*message) umgestellt werden, sofern sie nach dem POCSAG-Protokoll
arbeiten.

Vorsicht: Das ist bei den TeLMI-Modellen FLX... *nicht* der Fall. (Sie
verwenden das von Motorola entwickelte FLEX-Protokoll)

Zum Umbau ist ein Quarzwechsel und ein Neuabgleich erforderlich.
Der Frequenzabstand von TeLMI/Quix zu e*message ist relativ gross,
weswegen mit Problemen (mangelnde Empfindlichkeit) gerechnet werden muss.

Sonderfunktionen wie bei beim ehemaligen Quix-Ultra sind in den neuen Netzen
nicht mehr nutzbar (da unterschiedliche Protokolle verwendet werden)
Leider ist der Umbau der Empfaenger nicht ganz trivial und etwas aufwendig 
und lohnt daher nicht immer (Kosten, Materialbeschaffung, Abgleich, Know-How)
Auf jeden Fall ist fuer den Umbau eine gueltige Cityruf-ID (diese bedingt
eine monatliche Grundgebuehr) erforderlich.

Alte Scall-Empfaenger deren ID mit einer 1 beginnt, koennen mit Cityruf
benutzt werden.



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e*Skyper (vormals Skyper) zum 31.12.2013 eingestellt.
========

e*Skyper war der Nachfolger von Skyper, einem Pager-Angebot mit Infoprogrammen

Betreiber : e*message 
Technik   : POCSAG (Netz von e*Cityruf)

Idee      : e*Skyper war "Infotainment/Broadcast"
Programme : ca. 80 Programme zu Boerse, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft,
            Sport, Horoskope (theoretisch bis 236 Programme moeglich,
            davon Spezialprogramme gegen gesonderten Aufpreis denkbar)

Besonderheit: Grundgebuehr fuer den Empfang der Informationsprogramme
 Abonnement mit neuem e*Skyper Geraet (mit Info-Programmen) moeglich.
 Preise auf Anfrage --> www.emessage.de

Ein e*Skyper-Empfaenger (Skyper 1/Skyper 2) konnte *ohne Grundgebuehr*
betrieben werden. *Anmeldung* war aber trotzdem erforderlich!

Ohne Grundgebuehr werden drei Basis-Programme (dpa-Schlagzeilen, Wetter,
Skyper-Neuheiten) und persoenliche Nachrichten "Friendly News" uebertragen.

Vorteile : e*Skyper verwendet das gut ausgebaute Funknetz von e*Cityruf.
Nachteile: Keine Wiederholung "verlorener" Nachrichten moeglich
           In einigen Regionen Skyper Empfaenger mit aufgeschalteter
           Cityruf-Kennung nicht nutzbar.

Rufpreise und Zugaenge siehe --> Angebote ohne Grundgebuehr.

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Skyper Live
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Angebot wie Skyper, aber anderer Empfaenger, der NICHT fuer persoenliche
Nachrichten direkt erreichbar ist!

Auf den Skyper-Live kann auch KEINE  Cityruf-Adresse gebucht werden!
Skyper Live (z.B. www.sportbildlive.de) informiert ziemlich komfortabel
ueber erweiterte Infoprogramme, die teilweise auf dem Skyper 1/2 nicht mehr
darstellbar sind.

e*skyper-Empfaenger sind ohne Anmeldung auch per Internet erreichbar,
aber nur 1 (eine) Nachricht pro Tag moeglich, ueber Telefon unbegrenzt.
Um sicher erreichbar zu sein, empfiehlt sich eine Anmeldung bei e*message.

Skyper allgemein, keine Gewaehr fuer eine Nutzbarkeit ueber den 31.12.2013 hinaus!
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Die Rufpreise fuer persoenliche Skyper "Friendly News" aus dem "T"-Festnetz:

via Operator (016953-Nummer): 1,23 EUR (Preis pro Anruf, maximal 80 Zeichen)
via Numerik  (01693-Nummer) : 0,49 EUR (Preis pro Anruf, maximal 15 Ziffern)

Service      (01693-Nummer) : 0,49 EUR (pro Anruf)
via Modem    (01692-Nummer) : 0,49 EUR (pro Anruf, VT 100 8N1)

via WWW --> http://www.skyper.de
            ohne Infonachrichten-Abonnement: 1 Nachricht pro Tag 
            mit Infonachrichten-Abonnement :  mind. 10 Nachrichten pro Tag
            
via e-mail  Mail an nummer @ skyper.de
            Kunden ohne Abonnement:
             1 Nachricht pro Tag (sofern noch nicht per WWW verschickt!)
            Kunden mit Abonnement:
             mind. 10 Nachrichten pro Tag (Nachrichten per WWW zaehlen mit)

Zugaenge

Zugang Numerik   : 01693-Nummer  maximal 16 Ziffern (0-9,*)
Zugang per Modem : 01692-Nummer  beliebige Terminalsoftware (VT100)
Zugang Operator  : 016953-Nummer Nachricht schicken, Rufzone umbuchen (PIN)
                   kostenguenstig 01693-0-Nummer (nur uebergangsweise)
Service Zugang   : 01693-Nummer - Ansage mit # abbrechen -> Servicemenue
                   Service-Menue (nur erreichbar mit PIN):
                   - Umbuchen Rufzone
                   - Aenderung PIN
Zugang per SMS   : Direkt derzeit nur im D1-Netz moeglich, siehe unten.

Hinweise:
 
- Der Skyper-Zugang 01693 bzw. 016930 ist fuer Mobilfunk- Kunden im
  Netz von Vodafone D2 z.B. im Tarif CallYa (Prepaid) nicht erreichbar!


- Skyper-Sprachmailbox gibts nicht mehr!

 Vorwahl 016930 war Skyper-Rufnummernauswertung

 Bei Anwahl von 01693-0-Nummer meldete sich seit ca. November 2009 eine
 Ansage: Vielen Dank fuer Ihren Anruf, Ihre Nachricht wird gesendet.
 Dabei wurde die Rufnummer des anrufenden Anschlusses uebertragen.



===
Funkruf im Internet
===

Newsgroups

| Die Newsgroup news:de.comm.geraete.mobil.pager wurde Anfang 2012
| aufgeloest. Aeltere Beitraege koennten noch unter http://groups.google.com
| zu finden sein.

Laut Charta kann das Thema Funkruf in de.comm.geraete.mobil.misc diskutiert
werden, geht dort aber leicht im allgemeinen "Grundrauschen" unter.

Als Nachfolgerin fuer geraete.mobil.pager wurde daher bei www.yahoogroups.de
die Mailingliste "funkruf" aufgelegt, die wahlweise auch im Internet-Browser
genutzt werden kann.

Siehe https://groups.yahoo.com/neo/groups/Funkruf/info

Ehemalige Funkruf-Seiten privater Anwender:

Fuer echte Skyper-Fans lange das "Muss": Die Skyper Seite von Roger Ebert
Die Original-Seite auf http://user.cs.tu-berlin.de/~skyperis/ gibt es nicht mehr.
  
Fuer TeLMI-Fans gab es eine Zeitlang die "Rettet TeLMI" Seite, sie ist wieder
unter www.rettet-telmi.de erreichbar, unklar ob dies in Abstimmung mit dem urspruenglichen 
Initiator geschieht. Nichtsdestotrotz: TeLMI ist und bleibt Geschichte!

Interessante Fotos und technische Daten gab es auf der Funkruf Seite
von Tobias Schulze www.tobias-schulze.de/pages/pager/geraete.htm
- Seite nicht mehr online, teilweise noch bei www.archive.org (Im Jahre 2002 oder vorher)

Auch die "Planetpager" Pager-Seite von Bjoern Langhein
gibts nicht mehr (die URL schon, hat aber nix mehr mit Pagern zu tun)


Die offiziellen Seiten der Netzbetreiber:

e*message     :  http://www.emessage.de

Iridium       :  http://www.iridium.com


===
Alle Angaben _ohne Gewaehr_, alle Preise inkl. Mehrwersteuer

Hinweise: Diese Informationen finden sich u.a.
aktuell im Internet unter folgender URL-Adresse:

http://www.gajek.de oder http://www.hrgajek.de
http://mobilfaq.in-ulm.de

(c) 1996-2018 - Mobilfunk-FAQ-Sammlung von Henning Gajek.
Alle Rechte vorbehalten.
        
Nichtkommerzielle unveraenderte Weitergabe mit Quellenangabe
erlaubt, alles andere insbesondere Veroeffentlichung in anderen
Onlinediensten, Zeitschriften, auf CD-ROM oder anderen Medien
nur nach ausdruecklicher Genehmigung des Autors! -> eMail.
        
Kontakt  : Henning Gajek
e-mail   : mobilfaq@gajek.de

Kontakt zum Autor per Cityruf: -> http://www.gajek.de -> Formular ausfuellen!

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ENDE der PAGER FAQ
 
PAGER.FAQ

Tue Feb 21 03:00:02 CET 2017
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